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Das Rainforest World Music Festival

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Holzhäuser vor dem satten Grün des dichten Regenwaldes. Entfernte Geräusche von Bongos und Liedern. Eine ältere Dame spricht liebevoll die Kinder einer Familie an, die geduldig wartet und deren Aufmerksamkeit auf ein paar junge Leute gelenkt wird, die den passenden Moment abwarten, um die lange Warteschlange zu umgehen und so schnell wie möglich frische Getränke zu bestellen. Wir befinden uns auf dem Rainforest World Music Festival auf der Insel Borneo.

Kuching

Kuching ist die Hauptstadt des Bundesstaates Sarawak an der Nordwestküste Borneos, am Ufer des gleichnamigen Flusses gelegen, und gleichzeitig die grö...Weiterlesen

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Ein Hoch auf die kulturelle Vielfalt

Etwa 45 Minuten mit dem Bus von Kuching entfernt, auf der Halbinsel Santubong, lädt das Sarawak Cultural Village jedes Jahr Künstler aus aller Welt ein, von international bekannten Bands bis hin zu indigenen Musikgruppen. Die Musikstile, die während der drei Festivaltage gespielt werden, sind vielfältig, darunter Folk, Ethno und Popmusik. Es gibt Jam-Sessions und experimentelle Workshops, kurz gesagt alles, was dazu dient, die kulturelle Vielfalt zu feiern, die dieser Planet zu bieten hat. So können Sie beispielsweise lernen, die „Sape“, eine typische Gitarre der einheimischen Orang Ulu, zu spielen, zu tanzen wie die ethnische Gruppe der Pygmäen aus dem Kongo oder Sie perfektionieren Ihre Yoga-Stellungen und Zumba-Schritte. Für die Kleinen gibt es Kinderliteratur-Workshops, bei denen sie sich als Schauspieler oder Designer versuchen und dadurch die Bücher zum Leben erwecken können.

Alle Volksgruppen sind vertreten

Wir sind besonders beeindruckt von den traditionellen Holzhäusern der indigenen Bevölkerung, den sogenannten „Langhäusern“, die auf hohen Stelzen stehen. In einem der Häuser befindet sich der Rainforest World Crafts Bazaar, ein Kunsthandwerkermarkt von lokalen Künstlern mit Handarbeiten aus Waldmaterialien wie Rattan oder Bambus. Alle großen Stämme von Sarawak sind auf dem Festival vertreten: die Iban, die in früheren Zeiten Kopfjäger waren, oder die Bidayuh, eine Volksgruppe, die traditionell von der Landwirtschaft lebt. Wir haben das Glück, eine ihrer letzten „Ring-Damen“ zu sehen, die zahlreiche Kupferringe an Armen und Beinen tragen. Ein alter Brauch, der im Begriff ist, auszusterben.

Die Konzerte beginnen bei Einbruch der Dunkelheit

Wenn die Nacht an den Hängen des Mount Santubong über den Dschungel hereinbricht, nehmen die professionellen Musiker ihre Instrumente in die Hand und die Konzerte beginnen. Wir gehen zur Hauptbühne, wo eine spontane Bongo-Session in vollem Gange ist. Der Funke springt von der Bühne direkt auf die Zuschauer über und jeder ist eingeladen, mitzusingen und zu tanzen! Bei einem Spaziergang durch das Dorf finden wir auch eine kleinere Bühne gegenüber eines Teichs. Wir setzen uns, trinken etwas und lauschen einer Band mit drei australischen Musikern. Wir genießen die entspannte Atmosphäre und die Aussicht auf den Wald, in dem Affen zwischen den Bäumen umherspringen und sich vom letzten Tageslicht verabschieden. Das tropische Feeling ist komplett, als wir etwas später in einem der Zelte Schutz finden müssen, weil es heftig anfängt zu regnen. Dem mächtigen Donner zuzuhören ist, als würde der Himmel mit seinem eigenen Solo-Musical zum Konzert beitragen.

Vier Bands, vier verschiedene Sounds

Als wir zur Hauptbühne zurückkehren, beendet gerade die „1511 O Maliao Dance Troup“ ihre Aufführung mit einem typischen malaiischen Tanz, bei dem die Tänzer prächtige bunte Kostüme tragen. Es folgt die Gruppe „Sekolah Seni“, deren Sound auf der Volksmusik der neun wichtigsten indigenen Völker Sarawaks basiert. Die dritte Band, „Calan“, besteht aus walisischen Musikern, die eine Vielzahl verschiedener Instrumente spielen und zum Abschluss stellt die Gruppe „Cimarron“ ihr musikalisches Talent unter Beweis. Noch immer den fröhlichen Rhythmus des kolumbianischen Cumbia im Blut, lassen wir uns ein paar Stunden später, erschöpft aber glücklich, in die Betten unseres Hotels in Kuching fallen.

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